Auf der Startseite erscheint bei jedem Aufruf nach dem Zufallsprinzip ein Zitat von Rainer Maria Rilke (1875 - 1926). Sie stammen aus seinen Büchern. Hier die ganze Liste seiner Gedanken, die ich zum Nachdenken anregend finde.
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Alles, was von Mensch zu Mensch übergeht an Einverständnis und gegenseitiger Freude, ist unverdient und nie verdienbar.
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Mich kränkt es nicht, daß die Wahrheit hart ist, die ganz großen Seligkeiten sind immer jenseits der Härte und im Allgemeinen.
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Dank ist vielmehr eine Verfassung denn eine Aussprache.
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Alles, was vielleicht einmal vielen möglich sein wird, kann der Einsame jetzt schon vorbereiten.
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Nah ist nur Inneres, alles andere fern. Das Äußerliche kennt keine Nähe.
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Im Grunde ist Entfernung kein Hindernis (wie oft hingegen ist Nähe eines), sich zu erreichen.
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Man weckt mit einer entschlossenen Arbeit Mächte auf, die selbst an einem zu arbeiten beginnen.
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Wer weiß, wer ich bin? Ich wandle und wandle mich.
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Im Leben hat alles denselben Wert, und ein Ding ist nicht schlechter als ein Wort oder ein Duft oder ein Traum.
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Daß wir doch lernten, vor allem aushalten und nicht urteilen!
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Die Zeit geht so schnell und ich habe es längst aufgegeben, mit ihr um die Wette zu laufen.
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Nur wer auf alles gefaßt ist, wer nichts, auch das Rätselhafteste nicht ausschließt, wird selbst sein eigenes Dasein ausschöpfen.