Auf der Startseite erscheint bei jedem Aufruf nach dem Zufallsprinzip ein Zitat von Rainer Maria Rilke (1875 - 1926). Sie stammen aus seinen Büchern. Hier die ganze Liste seiner Gedanken, die ich zum Nachdenken anregend finde.
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Träum es nur, oder tu's - beides heisst sein.
74
Das Schweigen ist das Geschehen, das Wort ist die Verzögerung.
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Wenn längst der letzte Laut verdorrte, bleibt eine Stille tief und breit, die Sterne sind nur viele Worte für eine einzige Dunkelheit.
76
Die grosse Kunst, ist ein Stück Zukunft, und wer sie jetzt hat und schafft, hat noch kein Leben dazu und ist heimatlos und fremd in der Zeit.
77
Vielleicht ist Schaffen nichts anderes als sich tief erinnern.
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Menschen (im banalen Sinne genommen) und Künstler sind nie ein und dieselbe Person. Der Künstler ist das Wunderbare, der Mensch das Erklärliche.
79
Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist Anfang der Ewigkeit.
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Die Schönheit ist das Primäre, das Natürliche. Alles, was wird, wird schön. Man darf es nur nicht stören.
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Jeder Tag soll und muss seinen Sinn haben, und erhalten soll er ihn nicht vom Zufall, sondern von mir.
82
Wer von der Vergangenheit spricht, lügt.
83
Am Ziel: man verherrlicht nicht mehr und verurteilt auch nicht mehr.
84
Das erste Vorgefühl von Ewigem: Zeit haben zur Liebe!